Das Camp

5 Tage in der Natur – und eine Nacht allein im Wald

 

Der Weg hinaus aus dem Alltag, hin zu einer anderen, für die meisten ungewohnten Wahrnehmungsart beginnt mit der Radfahrt zum Camp – wir beginnen jetzt, achtsam zu werden: wo sind Übergänge – von Wald zu Feld, von Stadt zu Land, was passiert und begegnet uns unterwegs? Und nichts ist Zufall…

 

Im Camp müssen wir fürs Essen sorgen, für das Feuer, auch für warmes Wasser, und so beginnt eine Beziehung jedes Einzelnen mit seiner Umgebung: Neben Tätigkeiten wie Holz hacken, kochen, Kräuter für den Tee suchen sucht sich jeder seinen ureigenen Platz, an dem er/sie eine Nacht allein in der freien Natur verbringen wird. Dabei lernt sich jeder ganz gut kennen, begegnet seinen Bedürfnissen und seinen Ängsten - und seiner Fähigkeit, diese Ängste anzuschauen und trotz und mit ihnen seinen Weg zu gehen. Es ist ein tiefes Eintauchen in die eigene Seele, die in dieser Nacht mitschwingt mit der Natur, mit den Bäumen und den Käfern ebenso wie mit den Sternen.

Und verwandelt steht jeder am Morgen wieder auf.

 

Und damit das Camp läuft, gibt es das nötige KnowHow...Interaktionsspiele, Feuertechniken, Tipps "Kochen über dem Feuer", Textarbeit zur Persönlichkeit, Kennenlernspiele, Liedgut am Feuer und alles weitere, zu dem Zeit und Lust ist. Die Erfahrung, ohne elektronische Hilfsmittel und der elterlichen Sorge in einer Gemeinschaft in der Natur zu bestehen, ist ein essentieller Baustein zu emotionaler und sozialer Intelligenz. Camp = Bereicherung

 

mit Irene und Horst